Mit 2,18 Mio. Euro aus Mitteln des Sondervermögens fördert der Bund die Komplettsanierung des Freibads Tiefenort in Bad Salzungen (Wartburgkreis). Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages heute beschlossen. Darüber informiert die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser. Sie ist innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion für den Wartburgkreis zuständig und hatte sich deshalb im Bundestag für dieses Projekt starkgemacht.
“Das sind sensationelle Nachrichten für Bad Salzungen und die ganze Region! Es ist ein Riesenerfolg, dass das Freibad Tiefenort diese millionenschwere Bundesförderung erhält. Ich freue mich vor allem für die Schulkinder und Familien, aber auch für die Beschäftigten und alle anderen, denen das Bad am Herzen liegt. Rund 14.000 Gäste kann das Bad Jahr für Jahr begrüßen. Bereits im Dezember hatte sich der Stadtrat einstimmig zur Komplettsanierung dieses Bades bekannt und auch selbst Geld in die Hand genommen. Das ist ein starkes Signal. Wenn die ganze Stadt so hinter einem Projekt steht, dann unterstützen wir im Bund das sehr gerne!”, betont Elisabeth Kaiser.
Für die Abgeordnete und Ostbeauftragte geht es bei dieser Förderung nicht nur um die bauliche Ertüchtigung: “Schwimmen hält gesund, es gehört zu den wichtigsten Grundsportarten und es kann im Ernstfall Leben retten. Damit Schwimmunterricht stattfinden kann, Vereine Trainingszeiten bekommen und Familien Orte für Bewegung und Begegnung haben, brauchen wir intakte Bäder.”
Konkret soll in Tiefenort das poröse Becken saniert werden, damit dort nicht mehr Tag für Tag 50.000 Liter verloren gehen. Um die Betriebskosten dauerhaft zu reduzieren, ist außerdem geplant, die 30 Jahre alte Pumpen- und Filtertechnik durch effizientere Geräte auszutauschen. Zur Einsparung von Energiekosten und zur Optimierung des Personaleinsatzes soll außerdem eine Verkleinerung der bisherigen Wasserfläche beitragen. Die Stadt rechnet mit Gesamtkosten von 4,85 Mio. Euro, wovon 2,67 Mio. Euro auf den kommunalen Eigenanteil und 2,18 Mio. Euro auf die heute beschlossene Bundesförderung entfallen. Die Maßnahmen sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre umgesetzt werden.
Hintergrund:
Mit dem Projektaufruf “Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder” unterstützt der Bund die Kommunen dabei, Schwimmbäder modernisieren und langfristig zu stärken. Damit leistet der Bund einen wichtigen Beitrag, um vor Ort in den Kommunen die Voraussetzungen für Sport, Teilhabe und Schwimmfähigkeit dauerhaft zu sichern. Gefördert werden die Sanierung und Modernisierung von Hallen- und Freibädern. Insgesamt stehen dafür zusätzlich zur sogenannten Sportmilliarde weitere 250 Millionen Euro aus dem Sondervermögen zur Verfügung.