Bund fördert Sportanlage der Triptiser Schule mit 380.000 Euro

Mit rund 380.00 Euro aus der sogenannten “Sportmilliarde” fördert der Bund die Sanierung der Sportanlage der Staatlichen Gemeinschaftsschule “Am Morgenberg” in Triptis. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages heute beschlossen. Darüber informiert die Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser (SPD), die auch für den Saale-Orla-Kreis zuständig ist.

“Das sind tolle Nachrichten für Triptis, die rund 300 Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrkräfte an dieser Schule! Ich freue mich sehr, dass der Bund damit die grundhafte Instandsetzung dieser Sportanlage möglich macht.”

Im Zuge der Sanierung sollen u.a. Kurz- und Langstreckenlaufbahnen, eine Drei- und Weitsprunganlage sowie eine Kugelstoßanlage entstehen. Die Gesamtkosten der Investition veranschlagt der Schulträger Saale-Orla-Kreis mit etwa 850.000 Euro.

Nachdem die Stadt Triptis mit ihrer Projektskizze in der ersten Runde des Sportmilliarde-Verfahrens erfolgreich war, wird sie nun einen formellen Zuwendungsantrag stellen. Die Sportanlage der Gemeinschaftsschule Triptis ist nicht die einzige Sportstätte in Ostthüringen, die in der ersten Runde der Sportmilliarde erfolgreich war. Der Haushaltsausschuss hat heute ebenfalls beschlossen, dass die Sanierung der Radrennbahn in Gera mit rund 4,1 Mio. Euro gefördert wird.

Die Abgeordnete Kaiser bewertet das als klaren Erfolg des neuen Bundesprogramms “Sanierung kommunaler Sportstätten”, gerade auch für die ländlichen Räume im Osten: “Die Sportmilliarde wirkt! Allein in Thüringen haben sich rund 90 Kreise und Gemeinden mit insgesamt weit über 100 Projekten beworben. Bundesweit war der Projektaufruf für das erste Drittel – also 333 Mio. Euro – sogar 20-fach überzeichnet. Das macht deutlich, wie groß der Sanierungsstau bei den kommunalen Sportstätten ist. Vor allem zeigt der Bund mit diesem Programm, wie wichtig ihm der Erhalt derjenigen Orte ist, an denen Gemeinschaft und Teilhabe aktiv gelebt wird. Der Bund steht an der Seite der Sportvereine und ehrenamtlich Engagierten.”

Voraussichtlich nach der Sommerpause sowie im kommenden Jahr wird es weitere Projektaufrufe für die Sportmilliarde geben. Elisabeth Kaiser wird dann wieder die Öffentlichkeit darüber informieren, damit weitere Kommunen sich für eine solche Sanierungsförderung ihrer Sportstätten bewerben können.

Hintergrund:

Mit dem Bundesprogramm “Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)” stellt der Bund in mehreren Projektaufrufen insgesamt eine Milliarde Euro zur Verfügung, um Sportstätten in ganz Deutschland zu modernisieren und zu erhalten. Städte, Gemeinden und Landkreise, die Eigentümer einer Sportstätte sind, können sich darauf bewerben. Die Bandbreite der Fördermöglichkeiten ist groß: Ob energetische Sanierung einer Turnhalle, Modernisierung eines Freibads oder Erneuerung von Sportplatzanlagen – das Programm deckt unterschiedlichste Bedarfe ab. Gefördert werden sowohl kleinere als auch größere Vorhaben mit einer Förderhöhe zwischen 250.000 Euro und acht Millionen Euro. Der Bundesanteil beträgt dabei 45 Prozent der förderfähigen Kosten, bei Kommunen in Haushaltsnotlage sogar bis zu 75 Prozent. Damit können auch finanzschwächere Städte und Gemeinden dringend notwendige Investitionen endlich angehen.

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