Gastfamilien für US-Schüler gesucht: Kaiser unterstützt Parlamentarisches Patenschafts-Programm

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Die Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser ruft Familien dazu auf, sich als Gastfamilien für US-amerikanische Austauschschüler im Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) zu bewerben. Kaiser selbst hatte sich zuvor erfolgreich dafür eingesetzt, dass eine Schülerin aus Greiz und ein Schüler aus Gera für ein Austauschjahr in den USA ausgewählt werden.

Im August/September 2021 kommen rund 350 Austauschschülerinnen und -schüler aus den USA für ein Schuljahr nach Deutschland, die Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) sind. Das PPP ist ein Förderprogramm für transatlantischen Schüleraustausch, das vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA getragen wird und nach pandemiebedingtem Aussetzen im letzten Jahr 2021/22 wieder stattfinden soll.
Alle Austauschschüler sind zwischen 15 und 18 Jahre alt und werden von jeweils einem Bundestagsabgeordneten als Paten betreut. Auch die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser engagiert sich als Patin im PPP. Sie weist darauf hin, dass die Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) zurzeit für 50 der amerikanischen PPP-Stipendiaten Gastfamilien sucht: “Ich würde mich freuen, wenn sich in meinem Wahlkreis und in ganz Thüringen viele Familien für die Aufnahme eines Gastkindes begeistern würden”, so Kaiser. “Zeit mit einem Jugendlichen aus einem anderen Land zu verbringen, ist eine ganz besondere Erfahrung, die das Familienleben bereichert und einen intensiven interkulturellen Austausch ermöglicht. Gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit ist es wichtiger denn je, Brücken neu aufzubauen und den transatlantischen Dialog zu fördern.”
Während ihres Austauschjahres besuchen die jungen US-Amerikaner eine Schule in der Nähe ihrer Gastfamilie. Durch den Schulbesuch und das Leben in ihrer neuen Familie auf Zeit lernen sie Deutschland ganz persönlich kennen. Grundsätzlich sind alle gastfreundlichen Familien und Paare geeignet, Gastfamilie zu werden. “Gastfamilien müssen den Austauschschülern keinen besonderen Luxus bieten, sondern sie einfach wie ein neues Familienmitglied in ihre Mitte aufnehmen”, erklärt Kaiser.
Seit 1983 vermittelt das PPP Jugendlichen in Deutschland und den USA die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht. Mit Vollstipendien ermöglicht das PPP den US-amerikanischen Teilnehmern ein Austauschjahr in Deutschland, während im Gegenzug etwa 360 Jugendliche aus Deutschland als “junge Botschafterinnen und Botschafter” in die USA reisen.
Das Programm wird unter anderem von der Austauschorganisation “Youth For Understanding” durchgeführt. Der gemeinnützige Verein betreut neben den 50 amerikanischen Stipendiaten auch rund 300 weitere Austauschschüler aus aller Welt.
Wer einen Austauschschüler bei sich aufnehmen möchte, kann sich bei YFU melden unter Telefon 040 227002-0 oder per E-Mail an gastfamilien@yfu.de. Weitere Informationen im Internet: www.bundestag.de/ppp und www.yfu.de.

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