Mitte Deutschland Verbindung (MDV): Finanzierung steht und der Zeitplan bis Ende 2030 ist realistisch

Am Freitag, den 04.11.2022 fand die 6. Sitzung des Lenkungskreises zur Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung (MDV) Weimar – Gera – Gößnitz statt.

Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Bahn AG (DB) informierten über den aktuellen Projektstand. Der Zeitplan zur Fertigstellung der Elektrifizierung und des zweigleisigen Ausbaus der MDV bis Ende 2030 ist realistisch. Bereits Ende 2021 hatten sich die DB und der Freistaat Thüringen über die Finanzierung der Planung des zweigleisigen Ausbaus der MDV verständigt. Hierfür stellt der Freistaat 4,6 Millionen Euro bereit, teilte Staatssekretärin Prof. Dr. Barbara Schönig mit.

Mit den Kommunen entlang der Ausbaustrecke steht die DB im regelmäßigen Kontakt. Bis zum Jahresende sind noch mehrere Bürgerveranstaltungen, sowie der Austausch mit Bürgermeistern und Umweltverbänden geplant. Die Planung erfolgt parallel in mehreren Teilabschnitten der Gesamtstrecke.

Der Lenkungskreis – bestehend aus DB, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL), Parlamentsgruppe MDV und Regionaler Planungsgemeinschaft Ostthüringen – wird den Projektfortschritt weiterhin in regelmäßigen Treffen begleiten.

Im Auftrag der PG MDV

Elisabeth Kaiser MdB

Die Parlamentsgruppe Mitte-Deutschland-Verbindung (PG MDV) setzt sich für die Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung von Weimar über Jena, Gera, Glauchau nach Chemnitz und damit für eine Stärkung sowie für ein besseres Angebot des Bahnverkehrs ein. Die PG besteht aus Mitgliedern der Bundestagsfraktionen SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, CDU/CSU und DIE LINKE.

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