Jede vierte Frau in Deutschland war bereits Opfer von Gewalt. Gewalt gegen Frauen passiert jeden Tag. Sie geschieht in Wohnungen, am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit und im Netz. Zum heutigen Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt an Frauen, bekräftigt die SPD-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser den Anspruch, dass jede Frau in Deutschland sicher und frei leben können muss.
„Gewalt gegen Frauen ist kein Randthema, sondern eine massive Verletzung von Grundrechten. Jede Frau hat das Recht auf ein Leben in Sicherheit und Würde. Wir arbeiten daran, Gewaltschutz und Unterstützung für Betroffene konsequent auszubauen, Frauenhäuser und Beratungsstellen verlässlich zu finanzieren und digitale wie analoge Gewalt entschieden zu bekämpfen. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Gewalt gegen Frauen weder hingenommen noch relativiert wird, sondern klar benannt und konsequent zurückgedrängt wird“, erklärt die Thüringer SPD-Politikerin.
Schutz vor Gewalt sei keine Privatangelegenheit, sondern eine zentrale Aufgabe unseres Rechtsstaats und unserer Gesellschaft.
Kaiser weiter: „Der Deutsche Bundestag wird in Kürze ein Gewaltschutzgesetz beraten, das den Schutz von Frauen durch den Einsatz elektronischer Aufenthaltsüberwachung deutlich stärken soll. Damit werden Regelungsücken geschlossen, Betroffene erhalten mehr Rechte und staatliche Stellen bekommen wirksamere Instrumente. Gewalt darf nicht länger im Verborgenen bzw. folgenlos bleiben. Es ist Aufgabe der Politik, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Betroffene ernst genommen und geschützt werden und in denen Täter konsequent zur Verantwortung gezogen werden. Was es aber ebenso braucht ist ein starkes Hilfesystem. Bereits zu Beginn diesen Jahres wurde auf Druck der SPD ein Gesetz verabschiedet, nach welchem Frauenhäuser und Fachberatungsstellen besser ausgestattet und langfristige Förderprogramme auf den Weg gebracht werden sollen.“
Am 25. November erinnern wir an alle Frauen, die Gewalt erleben mussten oder ihr Leben durch Gewalt verloren haben. Wir stehen an der Seite derjenigen, die überlebt haben und die den Mut finden, das Schweigen zu brechen.