Krankenhäuser in Saalfeld und Schleiz erhalten Finanzspritze

Für die SPD-Bundestagsfraktion ist die Sicherung einer guten medizinischen Versorgung auf dem Land ein wichtiges Anliegen. Auf Initiative der SPD hin werden jährlich ab 2020 rund 48 Millionen Euro an Krankenhäuser in ländlichen Regionen ausgeschüttet.
Die Mittel verteilen sich auf 120 Krankenhäuser, die je 400.000 Euro erhalten. Die Liste der geförderten Krankenhäuser wurde jetzt veröffentlicht und wird jährlich aktualisiert. Darunter sind auch das Kreiskrankenhaus Schleiz und die Thüringen Kliniken „Georgius Agricola“ am Standort Saalfeld.

Die für den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und den Saale-Orla-Kreis zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser erklärt:
„Die Auswahl der Krankenhäuser richtet sich nach der Bevölkerungsdichte der Region, den Fahrzeiten zu alternativen Krankenhäusern und nach den vorhandenen Fachabteilungen des Krankenhauses. So müssen die geförderten Krankenhäuser mindestens eine Abteilung für Geburtshilfe, für Innere Medizin und eine chirurgische Fachabteilung zur Versorgung von Notfällen bereithalten.
Wir machen hier einen ganz konkreten Schritt, um regionale Krankenhäuser finanziell zu unterstützen und die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen sicherzustellen. Egal ob Stadt oder Land, Ost oder West: Die Bürgerinnen und Bürger müssen unabhängig von ihrem Wohnort eine gute medizinische Versorgung erhalten.“
Hintergrund:
Die SPD-Bundestagsfraktion hatte sich deshalb im Rahmen des Pflegepersonalstärkungsgesetzes (PpSG) dafür eingesetzt, dass ein Teil der freigewordenen Mittel aus dem bisherigen Pflegezuschuss gezielt an Krankenhäuser in ländlichen Regionen fließt. Der bisherige Pflegezuschuss für Krankenhäuser konnte entfallen, da die Pflege am Bett jetzt vollumfänglich von den Krankenkassen refinanziert wird.

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