Bund fördert Puppenbühne Gera mit 2,4 Millionen Euro

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Die Sanierung des Puppentheaters Gera wird mit 2,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm “Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur” gefördert. Das hat der Haushaltsausschuss des Bundestages in Berlin in seiner heutigen Sitzung beschlossen.
“Ich freue mich sehr, dass sich mein Einsatz für das traditionsreiche Geraer Puppentheater, das ich selbst von zahlreichen Besuchen in meiner Kindheit kenne, gelohnt hat. Immer wieder lag ich den SPD-Haushaltspolitikerinnen und -politkern damit in den Ohren. Es war gut, den haushaltspolitischen Sprecher unserer Fraktion nach Gera einzuladen, um ihn persönlich von der Förderwürdigkeit zu überzeugen”, freut sich die Geraer SPD-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser.

Die SPD-Abgeordnete bedankt sich in diesem Zusammenhang auch für die gute Zusammenarbeit mit der Leiterin der Puppenbühne, Sabine Schramm und den zuständigen Ansprechpartnerinnen bei der Stadtverwaltung, insbesondere Maren Ritter.
Im Gegensatz zu anderen Bundesprogrammen hat bei dem Programm “Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur” nicht das Bundesbauministerium das letzte Wort über die Fördermittelbewilligung, sondern der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.
“Das ist schon ein großer Erfolg, dass Gera in zwei aufeinanderfolgenden Jahren, mit etwa 6,4 Millionen Euro von diesem Programm profitiert”, so Kaiser. Im letzten Jahr wurde der Neubau der Turnhalle auf dem Schulgelände der Ostschule mit 4,12 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm “Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur” gefördert.
Weitere Fördergelder aus dem Bundesprogramm wurden für die Sanierung des Vereinshauses in Auma (280.000 Euro), für die Sanierung Freibades in Gößnitz (81.000 Euro) sowie für die Sanierung und bzw. den Ersatzneubau einer Sportanlage in Schleiz (333.000 Euro) beschlossen.
Hintergrund:
Im parlamentarischen Verfahren zum Nachtragshaushalt 2015 hat der Deutsche Bundestag einen neuen Titel “Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur” im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung beschlossen.
Mit dem Bundesprogramm soll dem hohen Sanierungsstau finanzschwacher Kommunen entgegengewirkt und Projekte mit besonderer Bedeutung für die soziale und kulturelle Stadtentwicklung gefördert werden. Mit dem Programm unterstützt der Bund unmittelbar die Kommunen bei baulichen Maßnahmen für Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen.
Aufgrund der hohen Nachfrage und des großen Erfolgs des Bundesprogramms wurden die Mittel immer wieder neu beschlossen und erhöht.

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