Kaiser (SPD): Freizeitareal in Triptis wird mit 597.000 Euro vom Bund gefördert

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„Das sind sehr gute Nachrichten für Triptis“, freut sich Elisabeth Kaiser, die für den Saale-Orla-Kreis zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung eine Förderung für das Freizeitareal in Triptis mit bis zu 597.000 Euro beschlossen. Damit trägt der Bund bis zu 45 Prozent der geschätzten Gesamtkosten von 1,3 Millionen Euro.
Investiert soll in Sportstätten, wie das Freibad, den Sportplatz und die Turnhalle, in Jugend- und Kultureinrichtungen, wie die Festwiese, Schützenhaus und angrenzende Bereiche. Die Investitionen im Freibad zielen vorwiegend auf die Ertüchtigung des technischen Bereiches. Hier soll defekte bzw. veraltete Technik ausgetauscht werden.
„In der letzten Förderrunde des Programms konnte Triptis noch nicht berücksichtigt werden, umso erfreulicher ist es nun, dass auf Drängen der Bundestagsabgeordneten von SPD und CDU aus der Region, das Projekt endlich angegangen werden kann“, so Kaiser. „Die Bundesregierung hat sich das Ziel der Herstellung Gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland auf die Fahnen geschrieben. Übersetzt heißt das für mich auch, dass öffentliche Mittel gezielt nach Ostdeutschland und dort vor allem in ländlichere Regionen fließen müssen. Ob Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen, Breitbandausbau oder eben die Förderung von Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen; gerade Städte und Gemeinden abseits der Metropolen müssen mehr Gehör in Berlin finden“, so Kaiser abschließend.
Hintergrund:
Mit dem Konjunkturpaket von Olaf Scholz zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und dem Haushalt 2021 hat die Große Koalition insgesamt 800 Millionen Euro für das erfolgreiche Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zur Verfügung gestellt.  Nach einer ersten Tranche in Höhe von 200 Millionen Euro im September 2020, mit der deutschlandweit 105 Projekte gefördert  wurden, folgte im März diesen Jahres eine weitere Tranche über 400 Millionen Euro, die weiteren 225 Projekten zum Startschuss verhalf. Mit der Entscheidung des Haushaltsausschusses am 5. Mai 2021 wurden nun in einer finalen Förderrunde 139 zusätzliche Sanierungsmaßnahmen in ganz Deutschland beschlossen, die eine Förderung vom Bund erhalten können. Die nun bereitgestellten 200 Millionen Euro lösen Gesamtinvestitionen in Höhe von 416 Millionen Euro aus, die häufig von lokalen Unternehmen umgesetzt werden und damit die regionale Wirtschaft unterstützen.
Seit 2016 leistet der Bund mit diesem Programm einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des hohen Sanierungsbedarfs bei der kommunalen Infrastruktur, und unterstützt Städte und Gemeinden bei Investitionen z.B. in Ersatzneubauten von Turnhallen, Sanierungsmaßnahmen in Schwimmbädern, bei der Instandhaltung von Jugendhäusern oder dem Erhalt von bedeutsamen Kultureinrichtungen. Auf die Interessenbekundung vom Oktober 2020 waren rund 1.100 förderfähige Projektvorschläge eingegangen.

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