Corona-Märsche sind Zumutung – „Neues Gera“ ist rechtes Sprachrohr

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„Die Corona-Märsche in Thüringen sind eine immer größere Zumutung für Bevölkerung und Polizei“, moniert die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende innenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Elisabeth Kaiser. „Das allwöchentliche Übergehen aller Infektionsschutz-Maßnahmen ist inakzeptabel. Diese Aktionen haben nichts mit einem Sonntagsspaziergang zu tun, sondern werden von extrem rechten Kreisen befeuert. Von der AfD über die selbsternannten ‚Freien Thüringer‘ bis zur offen militanten Neonazipartei ‚Neue Stärke‘. Sie alle sind aus gutem Grund im Fokus der Sicherheitsbehörden.

Die Stimmungsmache aus Querdenken- und AfD-Kreisen in scheinbar seriösen Blättern wie dem ‚Neuen Gera‘ ist nichts anderes als gezielte Propaganda. Hier wird Hass und Hetze verbreitet. Das ist keineswegs neutraler Journalismus. Die Distanzierung des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter ist ein begrüßenswertes Signal. Ich wünsche mir von der Sparkasse Gera-Greiz, dass sie zu ihren Werbeanzeigen zügig Stellung bezieht und klare Konsequenzen folgen lässt.

Kritik an Regierungshandeln ist natürlich legitim, sich vor den Karren von Verschwörungserzählern spannen zu lassen aber nicht. Es gibt eine deutliche Mehrheit an Menschen in unserem Land, die sich an die Schutzregeln halten, obwohl sie ihren Alltag stark beeinträchtigen, und die geimpft sind oder sich impfen lassen. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken.

Ich bin im demokratischen Rahmen immer bereit, über Sinn und Probleme politischer Entscheidungen zu diskutieren. Den Bürgerinnen und Bürgern sage ich: Melden Sie sich gerne per E-Mail oder telefonisch in meinem Büro, um mir Ihre Bedenken mitzuteilen oder um einen Gesprächstermin zu vereinbaren.“

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