Bund fördert neun Thüringer Bäder und Sportstätten

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Die SPD-Baupolitikerin Elisabeth Kaiser informiert, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages mehr als neun Millionen Euro aus Programm “Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur” für Thüringer Projekte freigegeben hat.
Davon profitieren neun Bäder und andere Sportstätten aus allen Regionen Thüringens. Die Antragsteller erhalten jeweils zwischen 224.000 und 2,5 Mio. Euro:

    1. Rasenplatz an der Montessorischule in Jena (224.000 Euro)
    2. Waldschwimmbad in Rastenberg (2.500.000 Euro)
    3. Hallenbad in Roßleben-Wiehe (2.043.000 Euro)
    4. Freizeit- und Erlebnisbads Saalemaxx in Rudolstadt (702.000 Euro)
    5. Sport- und Familienbad Tatami in Schmölln (846.000 Euro)
    6. Sporthalle Wolfsgrube in Suhl (252.000 Euro)
    7. Sport- und Freizeitareal in Triptis (597.000 Euro)
    8. Sportplatz in Walschleben (318.000 Euro)
    9. Hallenbad in Zeulenroda-Triebes (1.701.000 Euro)

Hintergrund:
Mit dem Konjunkturpaket von Olaf Scholz zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und dem Haushalt 2021 hat die Große Koalition insgesamt 800 Millionen Euro für das erfolgreiche Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zur Verfügung gestellt. Nach einer ersten Tranche in Höhe von 200 Millionen Euro im September 2020, mit der deutschlandweit 105 Projekte gefördert wurden, folgte im März diesen Jahres eine weitere Tranche über 400 Millionen Euro, die weiteren 225 Projekten zum Startschuss verhalf.
Mit der Entscheidung des Haushaltsausschusses am 5. Mai 2021 wurden nun in einer finalen Förderrunde 139 zusätzliche Sanierungsmaßnahmen in ganz Deutschland beschlossen, die eine Förderung vom Bund erhalten können. Die nun bereitgestellten 200 Millionen Euro lösen Gesamtinvestitionen in Höhe von 416 Millionen Euro aus, die häufig von lokalen Unternehmen umgesetzt werden und damit die regionale Wirtschaft unterstützen.
Seit 2016 leistet der Bund mit diesem Programm einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des hohen Sanierungsbedarfs bei der kommunalen Infrastruktur, und unterstützt Städte und Gemeinden bei Investitionen z.B. in Ersatzneubauten von Turnhallen, Sanierungsmaßnahmen in Schwimmbädern, bei der Instandhaltung von Jugendhäusern oder dem Erhalt von bedeutsamen Kultureinrichtungen. Auf die Interessenbekundung vom Oktober 2020 waren rund 1.100 förderfähige Projektvorschläge eingegangen.

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